Pierre lebt mit der Braut seines Sohnes Paul zusammen, der in den Krieg zog. Als der Bürgermeister des Ortes den Tod des Sohnes mitteilt, heiraten die beiden, und ein Kind wird geboren. Nach einiger Zeit kehrt der Sohn, seines Gedächtnisses beraubt, unerwartet zurück; da er ohne Papiere kommt und niemand im Ort ihn aufnehmen will (es ist die Zeit der deutschen Besatzung), entschließen sich Pierre und seine Frau, ihn als Knecht bei sich unterzubringen.
Die Melodie einer Spieldose, die Paul zufällig in die Hand gerät - er schenkte sie einst seiner Braut - weckt sein Gedächtnis plötzlich wieder, und er fordert das Mädchen von seinem Vater zurück. Als dieser sich weigert, ermordet er ihn, und um seine Tat zu sühnen, gibt er sich bei der Besatzungsmacht als der Mörder eines deutschen Soldaten aus, für den zehn Geiseln erschossen werden sollten.